Suchst du noch oder lebst du schon?

Kaum ein Tag vergeht, an dem ich nichts über „Hygge“, wie es die Dänen nennen, höre. Sei es in den Medien oder von Bekannten. Jeder meint den richtigen Weg erkannt zu haben. Aber mal ehrlich: es nervt. Schafft ebenso wenig Frieden wie die Nachrichten vermitteln.

Sandra kann es nicht ertragen, wenn Tiere für unser leibliches Wohl ihr Leben lassen müssen. Marvin meidet die „bösen“ Kohlenhydrate, die ihm den Erfolg beim Flirten vermasseln und Carmen verschmäht die Atmosphäre im Mc Fress. Ganz schön kompliziert! Eigentlich wollte ich euch nur zu meiner Feier einladen. In aller Ruhe um mich haben. Darum nämlich geht es auch Gott. Dass wir Frieden haben und uns freuen können. Tagein, tagaus, was selbst mit meiner Realität nicht immer übereinstimmt. Wo also liegt der Fehler? Hab ich IHM zu viel zugetraut, mich in Irrlehren verrannt oder die Botschaft falsch interpretiert?

Eine stachelige Liebe Credits by: Miriam Ebert

Wieder eine Beschäftigung… aus der sorgfältig erlesenen Auswahl meiner Hobbys wohlgemerkt: die kreative Ader.  Sie erdet mich nach einem turbulenten Tag. Wie siehts bei euch euch?

Jedenfalls hat es eine ganze Weile gedauert und rumort, bis ich diese Lektion verstanden habe. Genauer gesagt: dem Jahreswechsel. Zumindest in der westlichen Welt ruht unsere Anerkennung schließlich auf dem Apfel am Laptop und einem Kalender voller Termine. Wer nichts leistet, gilt auch nichts. Da klingt der Glaube in manchen Ohren wie eine Farce. Denn ER fordert uns auf, die Hände in den Schoß zu legen und beschenkt zu werden. Geliebt – ohne Vorbedingungen. Das ist wirklich schwierig zu verstehen und ich kenne viele, die „rückfällig“ werden. So viel in der Gemeinde anpacken, dass Missmut entsteht. Klagen, wie all die Regeln nur eingehalten werden sollen.

Du darfst…

Die Wahrheit aber ist: es gibt keine. Die Bibel als Gesamtwerk betrachtet, ist ein reiner Leitfaden. Vergleichbar mit den Ratgebern aus der Buchhandlung, wobei der Autor allwissend ist und ganz bestimmt nicht nach dem Schema Zuckerbrot und Peitsche verfährt. Im Gegenteil. Wie ich erfahren durfte, ist Gott sogar sehr gewitzt und kreativ. Öffnet Türen, wenn ich dachte, sie wären zugefallen. Das macht die Beziehung zu IHM so spannend. Dass man einfach vertrauen kann. Selbst in den ausweglosesten Situation. Denn sein Blick ist weiter. ER kennt unser Leben lange, bevor wir überhaupt geboren wurde.

Deshalb möchte ich dich ermuntern, es wenigstens einmal zu wagen. Ist der erste Schritt nämlich erst einmal getan, regelt sich alles andere von selbst. Oder aber: der Schuss geht nach hinten los. Das spüre auch ich hin und wieder. Letztens beispielsweise, als ich mit Grippe hätte im Bett liegen sollen, wegen der Bachelorarbeit aber unter Zeitdruck stand. Dann kommt die Zwangspause natürlich total ungelegen – der Arzt wird schon ein Mittelchen parat habe. Was für ein Irrtum! Acht Wochen habe ich mich durch die Gegend geschleppt, während ER sogar Tote erwecken kann.

Nachzulesen in Markus, Kapitel 5, 21 – 43.

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s