Die geistliche Schule: eine Herzenssache

Getrieben vom Hunger nach Ansehen und Geld wuseln wir umher wie Ameisen. Den Blick aufs Wesentliche verloren. Tatsächlich aber wünscht uns Gott nichts sehnlicher als Leichtigkeit und Frohsinn. Oder anders ausgedrückt: Verliebtheit.

Hand in Hand durch den Regen tollen. Luftschlösser bauen und verstohlene Blicke austauschen. Hm, davon hab ich in meinem Glauben bislang so rein gar nichts mitbekommen… muss wohl ein Fehler sein. Oder hat der Schöpfer wieder einmal eine Geheimwaffe in petto? So eine Art innerer Helfer? Ja, genau. Als Ersatz für seinen leiblichen Sohn nämlich hat uns Gott den Heiligen Geist zur Seite gestellt. Einen Seelentröster durch und durch.

Lernt ihn einfach kennen! Ganz formlos. Schließt vielleicht die Augen, faltet die Hände und dann dankt ihm. Dass er rund um die Uhr ein Ohr für euch hat. Eine Schneise durch den (Alltags-) Dschungel schlägt und euch niemals leugnen wird. Das verspricht uns die Bibel hoch und heilig. Zum Beispiel in 1. Samuel, Kapitel 10. Saul wird dort als Herrscher eingeführt, nicht ohne den Segen des Herrn zu empfangen. Was für ein gewaltiger Unterschied zu heute.

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Im neuen Testament könnt ihr euch Anregungen holen, um Jesus ähnlicher zu werden. Dem eigentlichen Sinn unseres Lebens. Pixabay

In unserer materiellen Welt geht es oft leider nur noch darum, gesehen zu werden. Etwas greifen zu können. Der Heilige Geist aber erwartet Gespür. Stille. Ein in sich gehen und hinein hören. Dafür braucht es einen Schubs, durch eine Krise etwa, oder ein Verlangen. Deshalb empfehle ich euch, mit Bekannten zum Jugendgottesdienst aufzubrechen und euch anstecken zu lassen: von der peppigen Musik, den alltagsnahen Predigten und der freien Gestaltung.

Wer fühlt sich berufen?

Im Gegensatz zu anderen Vereinen strotzen Freikirchen nur so von kreativen Köpfen und Gemeinschaft. Ein erhobener Zeigefinger – fehl am Platz! Gott möchte uns berühren. Zu Wutanfällen oder Freudetränen. Ihm geht es um Beziehung. Ein Geben und Nehmen, wobei er den ersten Schritt durch Jesus tat. Jetzt sind wir dran, unsere Rolle in seinem Drehbuch einzunehmen.

Wie Puzzlestücke ergänzt sich ein jeder mit seinen Fähigkeiten zu einem Ganzen. Der göttlichen Familie. Denn das macht meines Erachtens authentische Christen aus. Ob ihr nun aber besonders gut beten, heimwerken oder verwalten könnt: seid damit ein Licht für andere, wie es Jesus für die Welt war und im Heiligen Geist immer noch ist. Ihr werdet die Kraft von innen heraus wie ein loderndes Feuer fühlen, das nie verbrennt.

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