Jesus: (M)ein Grund zur Freude

Obdachlose, Huren und ein Herrscher, der seinen Sohn ermorden lässt. Wie grausam ist das denn? Selbst im Krimi geht es glimpflicher zu, so könnte man meinen. Das eigentliche Motiv jenes Vaters aber ist Liebe. Über alle Grenzen hinweg.

Der besagte Herr nämlich ist Gott. Mit kindlicher Schaffensfreude hat er Hügel emporwachsen lassen. Mutterkühe und Kälber labten sich an saftig – grünem Gras. Eine Bilderbuchlandschaft eben. Doch der Schöpfer war unzufrieden: Gleichgesinnte fehlten. Also setzte er mitten in die Bilderbuchlandschaft  Adam hinein, entnahm ihm eine Rippe und formte daraus Eva. Das Abenteuer konnte beginnen.

Neben den Hauptfiguren nämlich war noch ein unermüdlicher Widersacher aktiv: Satan. Als listige Schlange verleitete er die wohlumsorgten Bewohner des Garten Eden, selbst Hand anzulegen und vom Baum der Erkenntnis zu essen. Möglichkeiten, so der Bengel, ließe man schließlich nicht einfach links liegen. Tatsächlich aber barg der Bruch mit Gott weitreichende Folgen für die Menschheit. Etwa Eifersucht, Habgier und Kriege.

unbenannt

Glaube heißt für mich, mein Leben an jemandem fest zu machen,
der viel größer ist als ich.
Dem
ich aber dennoch unendlich wertvoll und wichtig bin.

               Walter, 53 Jahre

Aber Gott trägt ja nicht umsonst den Titel Friedefürst und hat den ultimativen Plan bereits parat: Er schwängert die Jungfrau Maria, schenkt ihr einen Sohn, der Milch trinkt und Windeln braucht – wie jedes andere Baby auch – aber dennoch etwas ganz Besonderes, Göttliches, ausstrahlt. Davon hören wir zu Weihnachten jedes Jahr in der Kirche. Tatsächlich aber ging die Geschichte des Mannes aus dem Stall in Bethlehem hier erst so richtig los:

Obwohl  Jesus als Heranwachsender nämlich die Lehre zum Tischler ergriff, war ihm seine Bestimmung von Anfang an bewusst: die Welt retten. Er sollte verfolgt werden, verurteilt und gekreuzigt. Einer Nachahmung nicht unbedingt empfehlenswert! Aber die Beziehung zum Vater gab ihm Kraft, sodass er sämtliche Verfehlungen unsererseits als Makelloser auf sich nehmen konnte.

Glaube gehört in meinen Alltag. Genauso wie Essen oder Atmen.
Ohne ihn
würde mir der Sinn am Dasein fehlen
unbenannt2und meine eigene Identität.
Die Beziehung zu Gott bestimmt mein Leben
in hoffentlich jedem Bereich
und ich bin absolut neugierig darauf,
mehr von ihm zu erfahren, der absolut verrückt nach uns ist.

                                                                                                 Felix, 28 Jahre

Im Gegensatz zu uns, die wir die Last der Sünde tragen, verzichtete der Sohn Gottes auf seine Privilegien. Er gesellte sich zu den Ausgestoßenen, erregte mit seiner aufbrausenden Art im Tempel für Unmut und tat doch alles einzig und allein für unser Wohlergehen. Wir dürfen unsere Fehltritte auf der Suche nach Glück mit ihm ans Kreuz nageln. Uns auf die Ewigkeit freuen.

Denn er hat den Tod überwunden. Uns einen Platz im Himmel reserviert. Wir müssen der Einladung nur folgen! Wie – erkläre ich euch im nächsten Beitrag. So spannend es nämlich auch ist, Phantome zu jagen – es lässt sich nicht auf die Schnelle erklären. Geschweige denn begreifen, welche Freiheit uns Gott durch den Heiligen Geist schenken will. Er ist fern und gleichzeitig nah. Gerecht und barmherzig. Vom Wesen ein Kind. Für uns: ein Vater.

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