Woche 7: Das Glas ist halb…

… voll hoffentlich. Nachdem ihr sieben Wochen mit mir an eurem Glück gefeilt habt, verdient ihr jedenfalls großes Lob! Meine Kurve im Stimmungsdiagramm ging bisher stetig nach oben. Doch sind wir alle natürlich nicht von den Wogen des Lebens gefeit, weshalb es zum Abschluss noch eine Lektion zum positiven Denken gibt.

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Läge unser Leben glatt da wie ein See, könnten wir die Sonnentage, Schokoriegel und durchtanzten Nächte gar nicht schätzen.  Pixabay

Selbst nach zehn Jahren kenne ich diese Phasen, in denen der schwarze Hund dominiert. Er will mir weismachen, dass ich ein hoffnungsloser Fall bin und mir meinen Platz streitig machen. Mein Los zu begreifen, fällt mir schwer. Doch Gott schickt uns beides: die Hochs und die Tiefs. Wir wissen nie, was uns als nächstes trifft.

Deswegen stelle ich mir gern vor, dass uns der Vater an einer Leine hält. Mal ist sie kurz. Dann fühlen wir uns geborgen. Neigen aber dazu, selbst Hand anlegen zu wollen. Der Spielraum wird – wie bei einem störrischen Hund – größer. Mäuselöcher und Stolpersteine müssen wir selbst aufspüren, wobei die Sinne gerne trügen und wir uns in der nächsten Grube wiederfinden.

Die Macht der Gedanken

Erkennen wir das Stoppschild jedoch rechtzeitig, ist es ein Leichtes gegenzusteuern. Der amerikanische Psychologe Albert Ellis gibt uns dafür eine vielversprechende Methode an die Hand: das ABC – Modell. Davon ausgehend, dass auf jede Situation ein Gefühl folgt, setzt es genau dazwischen an. Nämlich der Bewertung des Geschehens.

Ist mir der Zug beispielsweise gerade vor der Nase weggefahren, kann ich mich den ganzen Tag lang darüber ärgern. Diese Bahn wieder. Immer dasselbe. Et cetera, et cetera. Lenke ich meinen Blick hingegen auf die Zwangspause und wie ich sie nutzen kann, gleicht das Ereignis kaum mehr einem Weltuntergang. Ich habe die Perspektive erfolgreich gewechselt.

Im Leben kommt es nicht darauf an,
gute Karten zu haben,
sondern auch mi einem schlechten Blatt gut zu spielen.

Ich ermutige euch deshalb, dran zu bleiben und eure Fortschritte in den Alltag zu integrieren. Erinnert euch beim Zähneputzen an die Geschichte vom Pinguin. Wenn ihr im Bett liegt, schnauft ihr dreimal tief durch und für triste Momente liegt das Dankbarkeitstagebuch bereit. Viel Glück! Ihr schafft das!

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